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Zugegeben, das Zamma Kulturfestival ging etwas an uns vorbei. Aktuell liegt unser Fokus eben nicht wirklich auf dem Tagesgeschehen in und um Freising. Das erste Stöbern im Programmheft erweckte in uns nicht unbedingt großes Interesse. Mag daran liegen, dass viele der Programmpunkte auf den ersten Blick auch etwas trocken rüber kamen und man von den Acts schlicht noch nie etwas gehört hatte. Auch das einholen von Informationen war eher schwierig. So richtig ankommen wollte es bei uns einfach nicht. So beschäftigten wir uns auch nicht mehr so wirklich umfangreich mit dem Event.

In den letzten Tagen zeigte sich aber, dass es einige Kunstinstallationen in Freising gibt, die völlig neue und spannende Motive in unserer gewohnten Umgebung ermöglichten. Bleibt zu hoffen, dass wir in dieser Woche noch das ein oder andere mal Zeit finden, auch die restlichen Installationen zu besuchen.

Coincidence

Zufällig tauchten auf meiner Facebook-Timeline zwei Handybilder mit faszinierenden, leuchtenden Schriftzügen auf, unterbrochen durch Schatten von Personen. „GERADE IM AUGENBLICK“ war zu lesen, Zeile über Zeile. Genau in diesem Augenblick begann ich dann zu recherchieren, das Interesse war sofort geweckt. Ein paar Minuten später fanden wir dann heraus, dass es sich um eine zweiteilige Lichtinstallation der beiden Künstler Detlef Hartung und Georg Trenz handelt, die ihre erstBeitrag ansehenaunlichen Licht-Text-Installationen bereits in quasi jeder Ecke der Welt seit 1998 zeigten. Schafhof lief leider nur bis 21 Uhr, was wir nicht mehr geschafft haben. Die zweite Installation direkt im Anschluss im Freisinger Dom passte jedoch in unseren Zeitplan. Im Dom? Um so besser! Bietet er doch, trotz seines schlichten Äußeren, im Inneren eine sehr interessante Kulisse.

Zurück in die Zukunft

Beim Rückweg zu unserem Auto, nahmen wir dann noch die audiovisuelle Installation von El Movimiento am Freisinger Rathaus mit. Wir wollten da bereits am Samstag hin, allerdings spielte da die Technik wohl nicht so recht mit und wir fuhren relativ enttäuscht und unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Auf Facebook war bereits im Laufe des Abends zu lesen, dass das noch nicht alles sein sollte und man Tags darauf noch eine Chance hätte, die volle Show zu bestaunen. Gerade pünktlich kamen wir vom Domberg herunter auf den Marienplatz. Siehe da! Es war dann doch etwas ganz anderes als am Vorabend. Nach rund 6 Minuten war dann alles vorbei und wir traten anschließend zufrieden den Heimweg an.

Vielleicht schaffen wir es die Tage dann nochmal nach Freising. So wäre da noch der 2. Teil der Coincidence Installation. Oder Sturmwind in der Johanniskirche mit hunderten Büchern, die vom Wind geblättert werden. Auch TreibHausKunst verspricht einen nicht ganz alltäglichen Einblick in die Gewächshäuser der TU München.

Über den Autor

Seit 2008 begeistert mich die Fotografie. Erst auf Partys, mit einer alten kaputten 350D, nun schon aus der Luft mit einem Multicopter. Immer interessiert an neuen Aufnahmetechniken und deren Umsetzung, erfülle ich hier wohl oft die Quote der Nerds. Macht nix, diese Position wird mir schon lange nachgesagt - umso begeisterter sind die Leute, wenn ich dann tolle Bilder mache... :)

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